Kupferpreise explodieren: Lieferanten "trauen sich nicht zu kaufen"?
Zu Beginn des Jahres 2026 haben die weltweiten Kupferpreise nicht die von einigen Analysten vorhergesagte “milde Korrektur” erfahren. Stattdessen sind sie aufgrund der explosionsartigen Nachfrage nach Strominfrastruktur für KI-Rechenzentren und Versorgungsunterbrechungen in wichtigen südamerikanischen Minen wieder in den “Raserei-Modus” übergegangen. In dieser Woche bewegen sich die LME-Kupferterminkontrakte auf einem Hoch von 12.000 USD/Tonne, wobei an den Spotmärkten teilweise erhebliche Aufschläge (Prämien) gezahlt werden.
Für Kabelbaumhersteller (Wire Harness) in der Mitte der Lieferkette ist dies zweifellos ein Überlebenskampf.
1. Wo genau schlägt der Preisanstieg bei Kupfer zu?
Die Volatilität der Kupferpreise ist nicht nur ein Zahlenspiel; wie Dominosteine trifft sie präzise die Kernkomponenten der Stückliste (BOM) von Kabelbäumen:
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Draht & Kabel: Dies ist der am stärksten betroffene Bereich. Ob UL-Elektronikdraht (z.B. UL1007, UL1015), Fahrzeugleitungen (AVSS, FLRY) oder Stromkabel, der Kostenanteil des Kupferleiters beträgt oft 70-80%. Für jede 10%ige Erhöhung des Kupferpreises steigen die Beschaffungskosten des fertigen Kabels um mindestens 6-8%.
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Klemmen & Steckverbinder: Obwohl ein einzelner Kontakt wenig Kupfer verbraucht, ist die Menge riesig. Die Preise für Messing und Phosphorbronze folgen dem Markt und geben den Kostendruck beim Stanzen direkt an den Stückpreis des Steckverbinders weiter.
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Beschichtungskosten: Viele Kabelbäume erfordern Verzinnung oder Versilberung. Obwohl dies den Zinnpreis betrifft, gibt der Anstieg des Kupfer-Basismaterials den Lieferanten oft einen Grund, die gesamte Struktur der "Verarbeitungskosten" anzupassen.
2. Kuriositäten der Branche: Lieferanten, die vom Preis "verrückt gemacht" wurden
In einem solch extremen Markt haben sich in der Lieferkette absurde Dramen abgespielt. Als Hersteller von kundenspezifischen Kabelbäumen, der sich der pünktlichen Lieferung verschrieben hat, erlebte die Einkaufsabteilung von Kaweei kürzlich eine tragikomische Situation.

【Basierend auf einer wahren Begebenheit: Die Klage eines Einkaufsmanagers】
Letzte Woche benötigte Kaweei dringend eine Charge spezieller abgeschirmter 16AWG-Leitungen für einen Eilauftrag für medizinische Geräte. Wir kontaktierten Herrn Zhang, einen langjährigen Kabellieferanten.
Ich: “Herr Zhang, wir haben vor drei Tagen bestellt, warum hat die Produktion noch nicht begonnen? Der Kunde wartet!”
Herr Zhang (schwerer Tonfall, als ob der Himmel eingestürzt wäre): “Bruder, es liegt nicht daran, dass ich nicht produzieren will, es ist das Kupfer... es verbrennt mir die Hände!”
Ich: “Verbrennt? Ist die Klimaanlage in Ihrer Fabrik kaputt?”
Herr Zhang: “Es ist der Preis, der brennt! Kupfer ist heute wieder um 200 Dollar gestiegen! Jetzt Kupferdraht zu kaufen ist, als würde ich mir ins eigene Fleisch schneiden. Wenn ich heute kaufe und es morgen fällt, habe ich sechs Monate umsonst gearbeitet. Ich warte... ich warte auf das Wunder einer Korrektur.”
Ich (hilflos): “Wie lange wollen Sie warten? Mein Liefertermin steht im Vertrag!”
Herr Zhang (feierlich): “Keine Sorge! Sobald Kupfer fällt, auch nur um 0,5%, kaufe ich alles auf! Und dann lasse ich die Arbeiter die Maschinen laufen lassen, bis die Funken sprühen! Ich werde Sie nicht aufhalten!”
Ich: “...”
Das Ende: Herr Zhangs “Wunderkorrektur” trat nie ein; Kupfer stieg am nächsten Tag um weitere 100 Dollar. Er kaufte das Kupfer mit Tränen in den Augen und murrte, während er unsere Bestellung beschleunigte. Natürlich hat Kaweei dank eines starken Lieferkettenmanagements die Kabelbäume pünktlich an den Kunden geliefert.
Obwohl lustig, spiegelt diese Geschichte das riesige Dilemma der vorgelagerten Lieferanten in Bezug auf Kapital und Lagerbestand wider: “Ich traue mich nicht zu kaufen, ich kann es mir nicht leisten, ich habe Angst, auf teurem Lagerbestand sitzen zu bleiben.”

3. Kaweei's Strategie: Kein Glücksspiel, nur Verpflichtung
Angesichts der Kupferpreiswelle von 2026 wählte Kaweei einen stabileren Ansatz und weigerte sich, Kunden für das “Zögern der Lieferanten” bezahlen zu lassen.
Wir wissen, dass Kunden nicht nur einen Kabelbaum wollen, sondern Gewissheit. Daher haben wir drei wichtige Maßnahmen ergriffen:
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Preissicherungsmechanismus: Für Aufträge mit langen Zyklen sichern wir die Kupferkosten direkt über Termin- oder Spotmärkte ab. Egal wie der Markt in die Höhe schießt, wir halten uns an den Vertrag.
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Strategischer Lagerbestand: Für gängige UL-Standardkabel und Fahrzeugleitungen halten wir einen strategischen Lagerbestand über dem "Sicherheitsniveau", um Lieferunterbrechungen durch Kapitalprobleme der Vorlieferanten zu verhindern.
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Technische Kostensenkung (VAVE): Wenn Kupferpreiserhöhungen irreversibel sind, hilft unser Ingenieurteam den Kunden aktiv bei der Optimierung des Designs. Zum Beispiel durch Optimierung des Leiterquerschnitts oder Verkürzung der Leitungswege, wobei das Design genutzt wird, um Materialsteigerungen auszugleichen.